Die Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS) ist ein hauptsächlich von der deutschen Kultusministerkonferenz und dem Kulturstaatsminister finanzierter Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die deutsche Sprache zu pflegen und zu erforschen sowie die Funktion der deutschen Sprache im globalen Zusammenhang erkennbar zu machen. Die GfdS begleitet dabei den jeweils aktuellen Sprachwandel kritisch und gibt Empfehlungen für den Sprachgebrauch.
Der Verein wurde von Landgerichtsdirektor Max Wachler 1947 als Nachfolgeorganisation des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (ADSV) gegründet, der von 1885 bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. Seit dem Umzug der GfdS 1965 von Lüneburg nach Wiesbaden unter Geschäftsführer Otto Nüssler hat die GfdS ihren Sitz in der hessischen Landeshauptstadt. 1965 bis 1985 war Nüssler auch Schriftleiter der Zeitschriften „Muttersprache“ und „Der Sprachdienst“ (bis heute herausgegeben von der GfdS). Seit dem 1. Januar 2025 ist der Sprachwissenschaftler Jochen A. Bär Vorsitzender der Gesellschaft, als Nachfolger von Peter Schlobinski, der das Amt zehn Jahre lang innehatte.
Quelle: Wikipedia